Wenn die ersten duftenden Holunderblüten zu Blühen beginnen, dann ist der Sommer nicht mehr weit weg. Gebackene Holunderblüten sind für mich der Kulinarische Sommerbeginn und eine süße Kindheitserinnerung.

Ich bedanke mich bei meiner Liebsten Nachbarin Ruth für die duftenden Holunderblüten aus ihrem Garten im Burgenland.

Zutaten für 4 Portionen

15 Holunderblüten
2 Eier
1 TL Zucker
150 ml Vollmilch
150 g Weizenmehl W480 (oder W405)
1 Prise Salz
Zeste von ½ Zitrone

500 ml Maiskeimöl zum Frittieren

Zum Servieren

Staubzucker
Etwas Vanillemark
Holunderblütenlikör (z.B. St. Germain)

Zubereitung

In einer Schüssel, Eier mit dem Schneebesen schaumig rühren. Milch, Zitronenzeste, Zucker und Salz dazugeben und verrühren. Mehl einarbeiten. Der Teig soll recht flüssig sein.

Öl in einem Topf erhitzen. Der Topf soll ca. 3 cm mit Öl bedeckt sein.

Holunderblüten mit Stängel sanft in den Teig tauchen, überschüssigen Backteig abstreifen und im heißen Öl frittieren. Die Blüten im Öl etwas auseinander drücken.

Danach auf ein Blatt Küchenrolle zum Abtropfen geben. Vanillemark zum Staubzucker geben, mit Vanille Staubzucker bestäuben, mit Holunderblütensirup beträufeln und heiß servieren.

Tipp

Holunderblüten kannst du selber ernten. Sie wachsen gerne neben Gewässern oder an Wegrändern.

Frische Holunderblüten kannst du im Kühlschrank mehrere Tage aufbewahren. Einfach in ein Glas mit Wasser stellen.

Gebackene Holunderblüten | Foto (c) Julian Kutos
Gebackene Holunderblüten | Foto (c) Julian Kutos
Zutaten Gebackene Holunderblüten | Foto (c) Julian Kutos
Zutaten Gebackene Holunderblüten | Foto (c) Julian Kutos
Zitronenzeste für extra Geschmack | Foto (c) Julian Kutos
Zitronenzeste für extra Geschmack | Foto (c) Julian Kutos
Flüssiger Teig | Foto (c) Julian Kutos
Flüssiger Teig | Foto (c) Julian Kutos
Holunderblüten panieren | Foto (c) Julian Kutos
Holunderblüten panieren | Foto (c) Julian Kutos
Holunderblüten abtropfen | Foto (c) Julian Kutos
Holunderblüten abtropfen | Foto (c) Julian Kutos
Heiß frittieren | Foto (c) Julian Kutos
Heiß frittieren | Foto (c) Julian Kutos